Die guatemaltekische Karibik ist touristisch gesehen, ein noch verhältnismäßig
unbekanntes und ursprüngli- ches Gebiet mit unberührter Natur. Die Hauptverkehrs- ader
dieser Region ist der 590 km2 große Izabal See und der Rio Dulce der
in das Karibische Meer mündet. In dem ökologischen Paradies, bedeckt mit dichtem
Urwald mit üppiger Vegetation, unzähligen Höhlen, Ge- birgszügen, tiefen Mulden,
kleinen Flüssen, Wasserfäl- len, malerischen Seen und Mangroven sind über 350 Vogel-,
150 Landsäugetier-, 200 Fisch- und unzählige bunte Schmetterlingsarten beheimatet. An den Ufern
|
des Rio Dulce trifft man vereinzelt Quiche Maya. Man
kann sie in ihren Hütten oder beim Fischen mit ihren Einbäumen, beobachten.
Am Eingang zum Izabal See thront das Fort San Filipe, erbaut 1652. Es diente im
XVII und XVIII Jh. zur Verteidigung vor britischen Piraten. Die Küstenregion
ist vom Volk der Garifuna, Nachkom- men der einstmals entflohenen, westafrikanischen
Skla- ven, die das Gebiet vor ca. 200 Jahren besiedelten, be- wohnt. Die größte Siedlung
der Garifunas ist Livingston, die an der Mündung des Rio Dulce liegt und nur mit dem Boot
zu erreichen ist.
|