Palawan -Die Inselgruppe besteht aus 1768 verschiede- nen kleinen Inseln, die sie
zur größten Provinz des Lan- des machen. Das nördliche Palawan ist von atemberau- bender
Schönheit. Steil aufragende Kalkstein- und Mar- morklippen umspült vom kristallklaren
Wasser mit sehr
reicher Meeresfauna und Flora in sensationellen Unter- wassergärten, unberührte Natur
der Regenwälder mit Schmetterlingen, Vögeln und wilden Orchideen, einsa- me Strände,
unerforschte Höhlen und Buchten, unter- irdische Flüsse, Nationalparks und ursprüngliche
Volks- stämme machen Palawan zum Zielgebiet für Gäste die im Urlaub neben einem Strandaufenthalt
auch etwas entdecken und erleben möchten. In abgelegenen Teilen der Insel begegnet man dem
nomadischen Volk der Bataks, einem Stamm, der vom Fischfang, Kaffeeanbau, Jagen und Sammeln
von Honig lebt. Ein Besuch bei ihnen erfordert einen ortskundigen Führer und ist mit ei- nem
anstrengenden Weg durch den Dschungel verbun- den. Im Norden Palawans leben die nomadischen,
see- fahrenden Tagbanuas, die größte der Minderheitengrup- pen in der Provinz. Im südlichen
Hochland lebt eine andere große Volksgruppe, die "Palawan". Sie weben Bambus- und Rattankörbe
und benutzen eine Silben- schrift, die aus 13 Konsonanten und drei Vokalen be- steht. Die Tao`t
Bato (Felsenmenschen) leben noch wie vor 20.000 Jahren. Sie jagen mit Blasrohren und sam-
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meln Früchte, Wurzeln, Frösche und Insekten. Andere Minderheiten sind z.B. die Kenuy in den
Bergen zwi- schen Quezon und Brooke`s Point und die Kalamians, die in Tagbato auf der Insel
Coron leben. Zu den wich- tigsten Attraktionen Palawans gehört u.a. der Besuch
des Wildreservat Calauit Island, des Coron Riffs, des Nido Meeresschutzgebietes, des St. Paul
Nationalparks mit den unterirdischen Flüssen, der Honda Bay, des Tubbataha Riffs und der
"Wiege der philippinischen Zivili- sation", der Tabon Höhlen.
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